Die HSK-Systeme

In der neuen Holzbaunorm DIN 1052:2008-12 wurde das Einkleben von Stahlstäben erstmals genormt, inzwischen gibt es für diese Technologie auch zugelassene Kleber.

Das Einkleben von flächigen Stahlteilen, den HSK-Systemen, befindet sich derzeit noch in der Entwicklung. Die Forschungsarbeiten konnten inzwischen abgeschlossen werden. Die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung wurde beim Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) beantragt.

Das DIBt führt dieses Zulassungsverfahren unter der Nummer Z-9.1-770.

Mit Zustimmungen im Einzelfall konnten bereits mehrere Bauvorhaben mit diesen neuartigen Holz-Stahl-Klebeverbindung ausgeführt werden. Die überzeugenden statischen Eigenschaften dieser Verbundsysteme erlauben einen ökonomisch sinnvollen Einsatz für Rahmenecken, Zugstäbe, Druckanschlüsse, Biege-Vollstöße u.v.m.. Die Grundidee besteht bei den HSK-Systemen darin, ein Holzbauteil mit einem Stahlbauteil nahezu starr und trotzdem duktil zu verbinden. Dazu wird das Holz parallel zur Faser eingeschnitten, die Vertiefung mit Klebstoff ausgefüllt und ein Lochblechteil eingesetzt. Die Geometrie des Lochbleches, die Stahlblechdicke und die Stahlblechgüte werden so gewählt, dass im Versagensfall zunächst das Stahlblech zu fließen beginnt.

Auf den folgenden Internetseiten stellen wir Ihnen diese neuartigen Verbundsysteme mit eingeklebten Stahlteilen an einigen gebauten Beispielen vor.

Stahlstäbe
 
HSK-Lochbleche
 
HSK-Rohrverbinder
    HSK-Rohrverbinder
Der TimberTower - ein Holzturm fuer Windkraftanlagen
Holz-Fussball - realisiert mit HSK-Systemen
Reithalle in Island
Copyright TiComTec GmbH · Goethestraße 60 · 63808 Haibach Impressum powered by DOPS